Gisela Gräning

Atelier in Eichwalde bei Berlin

mobil: 0172 1339262

mail: gisela.graening@berlin.de

www.gg-artworks.de

Mitglied im BBK Brandenburg

 

Zeit und Gebrauch hinterlassen Spuren. Gisela Gräning

experimentiert mit Fotografien, Zeichnungen, Grafiken oder Röntgenaufnahmen, die sie in ungewöhnlichen Kombinationen zu Composites, einer speziellen Art der Collage, zusammenfügt und bearbeitet.

Fotografien entstehen bei Gisela Gräning meist im Vorübergehen. Unscheinbare, längst vergessene Gegenstände, Unbeachtetes, Verlassenes, leicht Flüchtiges, wie Schatten und Licht, unauffindbare Details werden sorgsam farbpoetisch komponiert.

Es entstehen Erinnerungs- und Assoziationsbilder. Durch Schichtung von transparenten Papieren, Folien, Grafiken oder Farben über Fotografien wird der Blick zentriert. Die Vielschichtigkeit von teilweise schon verschwundenen und halb vergessenen Dingen wird erkennbar.

 

Themen: 

"Abraum", "Unter der Oberfläche", "Mikroskopierte Vergangenheit", "Archäologie des Ziegels", "Ikonographische Spurensuche", "Lebenslandschaften"

 

Unruh 4
Unruh 4
Blaue Lautlosigkeit
Blaue Lautlosigkeit
Zauberformel
Zauberformel

Das Thema heißt oft "Mikroskopierte Vergangenheit". Heidrun Voigt sagt in ihrer Laudatio Folgendes:

...“Das Ausloten von Vergänglichem steht im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Sie richtet ihr Okular auf die Zeitspuren an Gebäuden und Gegenständen, zoomt sie heran und bringt sie miteinander ins Gespräch. Morbide Hauswände, alte Webstühle, stillgelegte Förderbänder, Skizzen etruskischer Figuren, Wandmalereien in Kirchen, Eisenbahnwaggons, Briefe aus dem Familiennachlass, mikroskopische Bilder. G.G. abstrahiert ihre Quellen, um Zeiten, um Gedächtnis zu artikulieren. Sie schafft Zeitkondensat, indem sie die Motive in ihrer Gegenständlichkeit entfremdet.“

Herbert Schirmer fordert in seiner Laudatio auf:

 ....„Als Betrachter sind wir aufgefordert, uns auf die Suche nach dem Verborgenen zu begeben, die Hinterlassenschaften zu befragen, den kulturkritischen Impetus der Künstlerin aufzunehmen und zwecks Wahrnehmungserweiterung unsere eigenen Erfahrungen und Auffassungen einzubringen.“