Thomas Hain

* 1966 in Kiel
Atelierhaus Carlshöhe 60, Eckernförde
1. OG links
www.kunsthain.de

Malen ist für mich ein kontemplativer Zustand, der die Sinne verfeinert und die Funktion des Alltagsbewusstseins verschiebt.


Durch eine konditionierte Selbstdefinition ist der Verstand nur selten in der Lage die gewohnte Festung seiner Bewertungen zu verlassen, außer in Momenten, in denen er sich vergisst. Es ist wie eine Erinnerung an das Wesentliche des Daseins, eine Erfahrung, die die Grenzen zwischen Ich und Außen auflöst. In einer inneren Stille erlebe ich solche Zustände, unabhängig von der Dynamik der Handlung.


Auf die Entstehung meiner Bilder bezogen, ist dieser Punkt ein bedeutender Faktor, denn aus einer Suche nach Inhalt und intellektueller Reibung wurde ein Gewahrsein von der Schönheit des Moments, eine Übereinstimmung, die keiner Erklärung bedarf.


Die Natur hat mich gelehrt, meine Wahrnehmung zu verändern. Insbesondere das Meer, das Stille und Bewegung gleichzeitig ausstrahlt, ist für mich elementares Sinnbild einer absichtslosen Gestaltung.