Das Nanoora-Projekt 2012

In diesem Sommer startet das erste Inklusionsprojekt Kunst auf der Carlshöhe in Eckernförde als ein Gemeinschaftsprojekt von Menschen mit und ohne Handicap unter der Leitung der Künstlerin Anna Brunner-Mocka.

Ziel und Vision ist es, die verbindende und gesellschaftliche Schwellen überschreitende Freude am kreativen Schaffen in einer Plastik - der NANOORA - zum Ausdruck zu bringen, sich in einem gemeinsamen kreativen Prozess mit Vorstellungen und Techniken auseinander zu setzen und zu einer ausdrucksstarken Gestaltung zu finden.

Dies geschieht momentan im Atelierhaus Carlshöhe!  Es macht unglaublich Freude zu erleben, mit welchem Engagement, beständigen Mitdenken, kreativen Gestalten und Organisieren sich alle Beteiligten einbringen - offen und wertschätzend, jenseits von Konkurrenz- und Revierdenken.

Viele technische Hürden sind bereits genommen, das 'Farbkleid' wartet noch. In Stil und Bauweise erinnert die Plastik an die NANAS der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle: sie wird voluminös und farbenfroh und stellt inhaltlich den Bezug her zur Umgebung von Carlshöhe, zum Noor, zu 'Mensch, Natur, Mythen'.

Hier findet Teilhabe am kulturellen Leben als innovativer Bereich des gesamtgesellschaftlichen Lebens statt. Auch die Menschen mit Handicap setzen sich mit neuen Arbeitsvorgängen und Techniken auseinander, regeln ihre Mobilität autonom und sind sowohl persönlich als auch hinsichtlich des gemeinsamen Projektes in der Öffentlichkeit vertreten.  Alle Beteiligten investieren viel Zeit und Energie. Unterstützt wird das Projekt von der Eckernförder Werkstatt, Wolfram und Marlies Greifenberg, dem Verein für Natur und Kultur Carlshöhe und der Firma Hagebau, Eckernförde.

Mit der Vollendung des Projektes wird Ende Oktober gerechnet.  Und dann wird gemeinsam gefeiert!  Zunächst wird die fertige Plastik in der Galerie Carlshöhe aufgestellt, später auf dem Außengelände vor den Atelierhäusern Carlshöhe 44 und 60.

 

Interessierte Menschen sind herzlich eingeladen, den Entstehungsprozess zu verfolgen. Weitere Informationen erteilt die Projektleiterin Anna Brunner-Mocka (Tel. 04351/8890764)